Chemie an der Universität Leipzig

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Beschreibung

Lothar Beyer / Joachim Reinhold / Horst Wilde
Chemie an der Universität Leipzig
Von den Anfängen bis zur Gegenwart

Festeinband, 408 Seiten
25 x 21 cm, 290 Abbildungen
ISBN 978-3-938543-61-0

Die mehr als 300-jährige Geschichte der Chemie an der Universität Leipzig wird von den Anfängen bis zur Gegenwart detailliert dargestellt. Anlass dazu ist das Jubiläum der Universitätsgründung vor 600 Jahren. Die Chemie wuchs in Leipzig im Schoße der Medizin und wurde mit der Universitätsreform um 1830 unter Otto Linné Erdmann selbständig. In der Zeit des stürmischen Wachstums der Chemie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis weit in das 20. Jahrhundert hinein hatten hier hervorragende Wissenschaftler, unter ihnen Ernst Beckmann, Karl Friedrich Bonhoeffer, Arthur Hantzsch, Hermann Kolbe, Wilhelm Ostwald und Johannes Wislicenus, gelehrt und geforscht. Kreative Studierende und Nachwuchswissenschaftler, wie die späteren Chemie-Nobelpreisträger Svante Arrhenius, Friedrich Bergius, Carl Bosch und
Walther Nernst, wurden angezogen. Ein Schwerpunkt wurde auf das 20. Jahrhundert gelegt, in dessen erster Hälfte zwei Weltkriege mit den Kriegs- und Nachkriegsjahren und in dessen zweiter Hälfte die Trennung Deutschlands und dann die Wiedervereinigung die universitäre Chemie in Leipzig unmittelbar und nachhaltig beeinflussten.
Wohl zum ersten Mal umfassend werden Lehre, Forschung und Wissenschaftsorganisation in der Chemie an einer ostdeutschen Universität nach dem zweiten Weltkrieg dargestellt. Eingeschlossen sind Ausführungen über Institutsgebäude mit Laboratorien und Werkstätten, über Kooperationen mit der chemischen Industrie sowie über die Chemikerzunft in und außerhalb ihrer wissenschaftlichen Vereinigungen. Ein umfangreicher tabellarischer Anhang umfasst unter anderem Hochschullehrerberufungen, Ehrungen sowie von Leipziger Chemikern verfasste Lehrbücher und Monographien. Das Buch richtet sich nicht nur an Studierende, Absolventen und aktive bzw.
ehemalige Mitarbeiter der Leipziger Chemischen Institute, sondern auch an Chemiker in Universitäten und Hochschulen der gesamten Bundesrepublik, an Angehörige der Chemischen Industrie, an Lehrer, Historiker und Medienvertreter sowie die an Chemie interessierte Öffentlichkeit.

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