Jüdische Schulgeschichten

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Beschreibung

Schulmuseum – Werkstatt f. Schulgeschichte Leipzig
Jüdische Schulgeschichten
Ehemalige Leipziger erzählen

Broschur, 364 Seiten
17 x 25 cm, 389 Abbildungen
ISBN 978-3-938543-91-7

Was bewegt ehemalige Leipzigerinnen und Leipziger nach mehr als sechzig Jahren dazu, in ihre Geburtsstadt zurück zu kommen? Es sind jüdische Vertriebene, die um ihr Leben zu retten, oft nahezu alles zurücklassen mussten: Heimat, Familie, Sprache, Freunde, Geborgenheit und Kultur. Ihre Erinnerungen haben sie eine lange Zeit eingefroren, um den Verlust zu verarbeiten. Auf Einladung der Stadt Leipzig sind sie nun nach vielen Jahren an die wichtigen Stationen ihrer Kindheit zurück gekehrt. Sie wollen sich erinnern und sie zeigen es ihren Kindern und Enkeln, wo ihre Schule war, wo sie Schwimmen und Radfahren gelernt haben, in welchem Haus ihr Kinderzimmer war und wo sie zum Fußballspielen gehen konnten. Viele von ihnen kommen ins Schulmuseum, um die Fotos und Adressen ehemaliger Klassenkameraden zu suchen und sie sind bereit, vor der Kamera auf Deutsch über ihr Leben zu erzählen.
Elke Urban, die Museumsleiterin, hat fünfzig Interviewpartner danach gefragt, was ihnen die Schule in Leipzig fürs Leben mitgegeben hat, wie sie nach der Flucht im fremden Land zurecht gekommen sind, was ihnen bei all diesen Aufregungen die Religion bedeutet und wie sie heute über Deutschland und Leipzig denken und fühlen.

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